KNELL: Ortsumgehung Grifte gehört umgehend ins Landesstraßenbauprogramm
• Freie Demokraten machen Verkehrsprojekt zum Thema im Landtag
• Verkehrsminister muss Zeit- und Finanzierungsplan vorlegen
• Kurzfristige Entlastung der Ortsdurchfahrt erforderlich
Die Freien Demokraten machen die Ortsumgehung von Edermünde-Grifte zum Thema im Landtag: „Seit Jahren warten Anwohnerinnen und Anwohner auf Entlastung, denn die Ortsdurchfahrt der
L 3221 in Grifte ist erheblich vom Durchgangsverkehr zwischen den Autobahnen 7, 44 und 49 belastet. Bereits 2012 hatte das Land Hessen die gute Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit einer Ortsumgehung Grifte bestätigt, ohne dass das Projekt bislang umgesetzt wurde. Es wird höchste Zeit, dass sich hier etwas tut“, fordert Wiebke Knell, Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten im Hessischen Landtag und Mitglied der FDP-Kreistagsfraktion im Schwalm-Eder-Kreis.
Am Donnerstag, 5. Februar, steht nun ein FDP-Antrag zur Ortsumgehung auf der Tagesordnung des Hessischen Landtags in Wiesbaden. „Das Projekt in Edermünde-Grifte muss umgehend ins Landesstraßenbauprogramm und die Finanzplanung aufgenommen werden. Wir Freie Demokraten erwarten, dass sich Verkehrsminister Kaweh Mansoori zu dem Projekt bekennt und einen verbindlichen Zeit- und Finanzierungsplan vorlegt“, erklärt Knell. Außerdem brauche es eine aktualisierte verkehrliche Bewertung und Variantenuntersuchung einschließlich der in der Region diskutierten Trassen- und Tunnellösungen. „Wichtig ist, dass die anliegenden Kommunen, die Bürgerinitiative L 3221 und weitere zivilgesellschaftliche Akteure beteiligt werden.“
Knell stellt klar: „Bis die Ortsumgehung fertig ist, braucht es ein kurzfristiges Entlastungskonzept für die Ortsdurchfahrt. Dazu gehören zwingend die grundlegende Erneuerung des Bauwerks über den Pilgerbach und der Fahrbahn, Lärm- und Erschütterungsschutzmaßnahmen, eine sichere Führung des Rad- und Fußverkehrs sowie die Erreichbarkeit örtlicher Betriebe.“
