Wiebke Knell erneut in FDP-Bundesvorstand gewählt

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Mit ihrer Wiederwahl verbindet die Nordhessin einen klaren Auftrag: die FDP wieder als starke Stimme für Freiheit, Leistung und Eigenverantwortung sichtbar zu machen. „Deutschland braucht gerade jetzt wieder eine starke liberale Stimme. Eine Stimme, die den Menschen wieder etwas zutraut. Eine Stimme, die Freiheit nicht für ein Risiko hält, sondern für die Voraussetzung von Fortschritt“, erklärte Knell in ihrer Bewerbungsrede.

Im Mittelpunkt ihrer Rede stellte Knell die Frage, wie verloren gegangenes Vertrauen zurückgewonnen werden kann. Viele Bürger hätten das Gefühl, dass der Staat nicht mehr funktioniere und Fleiß blockiert statt belohnt werde. „Viele Menschen stehen morgens früh auf, zahlen Steuern, ziehen Kinder groß und spüren nur, dass der Staat es ihnen schwer macht“, kritisiert Knell. „Freiheit ist kein abstrakter Begriff, Freiheit ist ein Lebensgefühl. Es bedeutet, sich aus eigener Kraft etwas aufbauen zu können.“

Knell engagiert sich seit rund 20 Jahren kommunalpolitisch und gehört seit 2017  dem Hessischen Landtag an. Ihre erneute Kandidatur für den Bundesvorstand habe sie auch mit dem Anspruch verbunden, am Comeback der FDP mitzuarbeiten. Mit Blick auf Hessen sieht Knell die FDP in den kommenden Jahren in einer besonderen Verantwortung. „Die Landtagswahl 2028 wird die letzte große Wahl vor der Bundestagswahl 2029. Hessen wird damit zur Generalprobe für ein starkes liberales Comeback auf Bundesebene“, erklärte sie. Dabei gehe es aus ihrer Sicht nicht nur darum, erneut im Landtag vertreten zu sein: „Wir dürfen in Hessen 2028 nicht einfach nur wieder einziehen. Unser Anspruch muss sein, so stark zu werden, dass Schwarz-Rot beendet wird. CDU und SPD stehen nicht für Aufbruch, sondern für Stillstand, immer mehr Staat und eine Politik auf Kosten derjenigen, die jeden Tag arbeiten und Verantwortung übernehmen.“

Mit ihrer Wiederwahl sieht Knell auch die hessische FDP in einer starken Position. Gemeinsam mit Elias Shieh und Generalsekretär Alexander Müller ist Hessen weiterhin mit drei Personen im Bundesvorstand vertreten. „Wir wollen dieses Gewicht nutzen, um den liberalen Neuaufbruch voranzutreiben. Unser Anspruch ist klar: mehr Freiheit, mehr Eigenverantwortung und ein Staat, der den Menschen wieder etwas zutraut. Dafür kämpfen wir – in Hessen, im Bund und vor Ort.“