FDP sagt die Wahrheit: Fakten zur Windenergie

Wirtschaft, Infrastruktur, Energie3. November 2014

Die FDP Schwalm-Eder hatte gemeinsam mit der FDP Neukirchen zu einer Veranstaltung zur Energiewende mit dem energiepolitischen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion René Rock eingeladen. Dieser Einladung folgten mehr als 60 Teilnehmer, darunter viele Teilnehmer aus diversen Bürgerinitiativen gegen Windkraft.

Zu Beginn der Veranstaltung wurden einige Fakten zur Windenergie dargelegt. Insbesondere ist bei der Windkraft das Problem gegeben, dass diese nicht ständig zur Verfügung steht und damit keinerlei Grundlastfähigkeit hat. Des Weiteren ist Windenergie nur durch eine massive Förderung von Subventionen wirtschaftlich zu vertreten. Im Prinzip finanzieren alle Stromverbraucher die Anlagen der Windparkbetreiber. Dies ist aus Sicht des FDP-Landtagsabgeordneten René Rock extrem unsozial, da auch Kleinverdiener die hohen Strompreise bezahlen müssen.

Das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) führte zu Mehrbelastungen von 2000 bis 2013 in Höhe von 123 Milliarden Euro für die Stromverbraucher in Deutschland. Die Mehrbelastung allein im Jahr 2013 beträgt 23 Milliarden. Dagegen weist der Bundeshaushalt für Bildung und Forschung einen Etat von 13,7 Milliarden Euro auf. Dieses Geld sollte aus Sicht des FDP-Kreisvorsitzenden Nils Weigand sinnvoller in Bildung statt Windkraft investiert werden. Das völlig unwirtschaftliche EEG gehört sofort eingestellt.

Auch der Klimaschutz profitiert nach Aussagen von René Rock nicht, denn die CO-2-Emmissionen sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen und Experten sprechen von Ressourcenvergeudung, weil viel Geld ohne klimafreundliche Wirkung ausgegeben werde. Vor allem der Ausbau der Windkraft führe zu massiven Belastungen von Mensch und Natur, gerade auch im waldreichen Hessen. Im windschwachen Land Hessen solle nach dem Willen der schwarz-grünen Landesregierung in den nächsten Jahren die Windkraft verdreifacht werden. Die Anwohner seien dabei den immer größer werdenden Anlagen schutzlos ausgesetzt und die Abstandsgrenzen von maximal 1000 Metern bei etwa 200 Meter hohen Anlagen seien absolut unangemessen. „Aus Ideologischen Gründen wird wertvoller Wald zerstört. Dieser Unsinn gehört sofort gestoppt und zwar sofort“, so der FDP-Kreisvorsitzende Nils Weigand.

Auch war die einhellige Meinung der Teilnehmer, dass die geplante Stromtrasse Südlink in der geplanten Form nicht notwendig ist. Die Planung sollte aus Sicht des FDP-Landtagsabgeordneten sofort gestoppt werden.